Aktuelles
Das INFO der Kreisjugendpflege wird nur noch über das Internet veröffentlicht. Eine Druckversion gibt es nicht mehr. Sämtliche Meldung sowie der Abruf der JULEICA-Zuschüsse ist nur noch online möglich. Hier geht es zum Online-Meldebogen .

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Speziell für Schulklassen werden jetzt auf dem Jugendhof Idingen Komplettprogramme angeboten, die neben der Unterbringung und Verpflegung auch inhaltliche Angebote zu unterschiedlichen Themen einschliessen. Hier einige Beispiele:
•ZEITREISE: Von der Steinzeit bis zum Mittelalter
•IDINGER KREATIV-Werkstatt: Werk- und Bastelangebote
•NATUR ERLEBEN: Flora und Fauna erforschen
•ERNÄHRUNGSFÜHRERSCHEIN: Lernen mit allen Sinnen-der aid-Ernährungsführerschein macht es möglich.
•RONJA RÄUBER-TOCHTER: Leben wie Birk Borkasohn und Ronja Räubertochter
•VERTRAUEN UND KOOPERATION: Klassengemeinschaft bilden und festigen
•KREATIV- UND MEDIENWORKSHOPS: Workshop-Bausteine zur Ergänzung oder als Einzelangebote für Klassenfahrten

Nähere Informationen können dem Flyer Programm-Angebote für Schulklassen auf den Jugendhof Idingen entnommen oder unter 05162-989811 beim Jugendbildungsreferenten Norbert Mehmke erfragt werden

3. Idinger-Trickfilm-Wettbewerb
„Victor“-Verleihung auf dem Jugendhof Idingen
Stolz nahmen kürzlich die Sieger des 3. Idinger Trickfilm Wettbewerbs ihre Preise und Urkunden in Empfang.
Mit ihrem Streifen „Alltag in Lego-City“ setzten sich Timo Witzke, Jan Opiola und Maximilian Frewer gegen die Mitbewerber durch. Als Anerkennung für ihren gelungenen Animationsfilm erhielt das Siegerteam, analog zum begehrten Oscar, den „Victor“ verliehen.
Entstanden ist der Film im Rahmen der bereits seit 17 Jahren bestehenden Computer-AG, die seinerzeit von Kreisjugendpfleger Ulli Chojnowski gegründet wurde und seither geleitet wird, im Zeitraum von März bis Juni 2010 als einer von insgesamt fünf Trickfilmen.
In fünf Gruppen mit bis zu acht Jugendlichen galt es bei der Erstellung der Filme zunächst, sich gemeinsam auf ein Filmthema zu verständigen, um dann die gesammelten Ideen in einem Drehbuch festzuhalten.
Anschließend machten sich die Gruppen mit viel Engagement an das Zusammenstellen der Requisiten und den Bau der Kulissen, die einige der beteiligten Gruppen mit viel Fantasie und Liebe zu Detail angefertigten. Bevor die „Dreharbeiten“ beginnen konnten, musste sich zunächst mit der Technik auseinandergesetzt werden. Unterstützt von Vanessa Tödter, Christian Böhmer, Thorsten Neumann, Maarten Dohle, Hendrik Tödter und Johannes Kuhne, die bereits seit einigen Jahren als ehrenamtliche Referenten im Rahmen der Computer-AG tätig sind, führte AG-Leiter Ulli Chojnowski in den Umgang mit der zur Verfügung stehenden Hard- und Software ein.
Dann konnte endlich losgelegt werden: Beleuchtung an, Kamera in Position, die „Schauspieler“ -in der Regel Playmobil- oder Lego-Figuren, in Position und Aufnahme. In zum Teil mühevoller Kleinarbeit galt es, jede kleinste Bewegung der „Filmdarsteller“ festzuhalten. Bei 25 Bilder je Sekunde bedeutet das für die im Durchschnitt 3 Minuten langen Filme immerhin 4.500 Einstellungen. Damit war die Arbeit jedoch noch nicht beendet. Um dem Film den letzten Schliff zugeben, musste er noch digital geschnitten, vertont und mit dem einen oder anderen Effekt verfeinert werden.
Motiviert durch die erzielten Fortschritte ließ bei allen fünf teilnehmenden Gruppen auch nach dem viermonatigen Entstehungsprozess der Filme das Engagement nicht nach, sodass alle gestarteten Teams einen Trickfilm zum Wettbewerb einreichten.
Gekürt wurde das Siegerteam (s. Foto) anlässlich einer kürzlich auf dem Jugendhof Idingen organisierten Prämieren-Feier, die stilgerecht mit selbst gemachtem Popcorn und verschiedenen Softdrinks begangen wurde.

Foto: das Sieger-Team (v.l.) Jan Opiola und Timo Witzke mit dem goldenen „Victor“ (es fehlt Maximilian Frewer) mit der Jury-Mitgliedern (v.l.) Ulli Chojnowski, Hendrik Tödter und Christian Böhmer